Leder: So reinigst und pflegst du es richtig

Leder – natürlich reinigen!

Oh Schreck – ein Fleck! Ob Rotwein, Textilfarbe oder Fett – manchmal ist es nur ein kurzer Moment der Unachtsamkeit und schon ist es passiert. So pflegeleicht Leder auch ist, leider kann man es nicht in der Waschmaschine reinigen.

Dennoch gibt es für (fast) alle Flecken eine saubere Lösung.

 

Das solltest du bei der Reinigung von Leder beachten

Leder ist ein natürliches Produkt. Um seine natürliche Ausdrucksstärke und die Qualität lange zu erhalten, solltest du keine Produkte zur Reinigung einsetzen, die chemische Substanzen enthalten. Diese können sogar dazu führen, dass die Oberfläche ausgetrocknet wird, bzw. die offenen Poren so abgedichtet werden, dass das Leder nicht mehr atmen kann.

Auch der sogenannte imprägnierende Effekt, den man bei Schuhen benötigt, kann insbesondere bei Leder-Möbeln dazu führen, dass der vermeintlich schützende Film die Poren teilweise oder ganz verschließt und Ihrem hochwertigen Leder die natürliche Charakteristika genommen wird.

Beachte bei der Reinigung folgende Punkte:

  • Entsteht ein Fleck, solltest du schnell handeln, damit die Substanz möglichst nicht tief in die Poren eindringen kann
  • Egal, wie alt der Fleck ist: Versuch herauszufinden, wie er entstanden ist. Fett muss anders behandelt werden, als beispielsweise Rotwein oder Farbe.
  • Reib niemals auf dem Leder herum. Das kann dazu führen, dass du die Substanz möglicherweise nur noch tiefer in das Leder hineinarbeitest.
  • Vermeide bei der Behandlung zu viel Feuchtigkeit, weil diese Wasser- und Kalkflecken hinterlassen kann.
  • Damit du es nicht verschlimmerst, solltest du jede mögliche Behandlung, die du an dem Leder vornehmen willst, zunächst an einer nicht sichtbaren Stelle testen. 
  • Lass das Leder unbedingt von alleine trocknen. Heizung, Föhn oder ähnliches, trocknen das Leder aus und machen es brüchig.

Löschpapier, rohe Kartoffeln, Schulkreide – mit diesen Hausmitteln sagst du Lederflecken den Kampf an

Ob Sofa, Stuhl oder Handtasche – Grundsätzlich empfehlen wir, dass du die Hände von chemischen Fleckenentfernern lassen solltest. Stattdessen finden sich in deinem Haushalt einige bewährte Helfer, die du zunächst ausprobieren solltest:

  • Löschpapier: kann vor allen Dingen bei frischen Flecken die Feuchtigkeit effektiv aufsaugen. 
  • Rohe Kartoffeln: dafür streicht man mit der Schnittfläche der Kartoffel sacht über den Fleck vom Rand nach innen. Wenn die Stärke getrocknet ist, sollte sie abgeklopft werden.
  • Schulkreide: hat einen ähnlichen Effekt, wie das Löschpapier und saugt die Feuchtigkeit auf. Dafür wird sie großzügig auf den Fleck gestreut. Nach einiger Zeit kannst du die Schulkreide wieder abklopfen.
  • Auch mit Backpulver, Salz, Mehl oder Katzenstreu kannst du gegen Flecken auf dem Leder vorgehen.

Anschließend solltest du den natürlichen Fettgehalt, den die Reinigung deinem Leder entzogen hat, wieder auffüllen – beispielsweise mit LEDER LIEBE. Diese besteht zu 100% aus natürlichen rückfettenden Seifenflocken und hat drei wesentliche Eigenschaften: es reinigt die Oberfläche sanft und porentief, gibt dem Leder seine natürlichen Fette zurück und verleiht damit der Lederoberfläche eine geschmeidige, griffige- und nicht-glänzende Oberfläche.

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